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Weinberge, Hügel, Felder, am Horizont die Berge und vor uns die Burg: Loretello!
Es ist nicht irgendeine Burg, sondern die am besten erhaltene der ländlichen Verteidigungsanlagen des Mittelalters, die in der Hügellandschaft der Marken typisch sind. Sie ist eine Burg mit unklarem Ursprung: die einen meinen, dass sie in der Antike von Römern bewohnt war, die anderen sehen in ihr eine neueres Bauwerk. Auf jeden Fall bezeugt sie die antike Verbindung der Menschen mit der Landschaft und den bäuerlichen Traditionen.

 

 

 

 

 

 

Als Wachposten über das Tal des Baches Fenella blickt Loretello auf einer Seite auf die steilen Abhänge des Monte Catria (1701 m) und des Monte Nerone (1525 m), auf der anderen Seite auf das sanfte Panorama der Hügellandschaft der Marken und an klaren Tagen sogar bis zum Meer.

 

 

Die Hügel wurden im Laufe der Jahrhunderten landwirtschaftlich genutzt, was die Landschaft deutlich geprägt hat: die zerstückelten Ländereien, deren Einteilung zurückgeht auf die Bewirtschaftung der Gutshöfe in der Zeit der Halbpacht, sind durchsetzt von jahrhundertealten Eichen sowie weiten Waldgebieten, zwischen denen sich die Felder in den leuchtenden Farben der verschiedenen Jahreszeiten präsentieren: Winter, Frühling, Sommer und Herbst bieten den Beschauern eine Vielfalt von Farbtönungen der Ackererde wie auch die intensiven Farben der Früchte, die dort wachsen. Sei es das Gelb der Sonnenblumen, das Lila der Luzernenblüten („spagnari"), das herbstliche, bunte Weinlaub der Weinreben, das Gelb des Getreides, das Silbergrün der Olivenhaine......

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem ansprechenden Umfeld liegen die Weinberge der Besitzerin. Die Traube „Verdicchio dei Castelli di Jesi" ist die Hauptrebsorte. Daneben werden die Rotweintrauben angebaut, die für die Gegend typisch sind: San Giovese und Montepulciano, aus denen der Rosso Piceno gekeltert wird.